Pont du Châtelet, Steinbogenbrücke in Saint-Paul-sur-Ubaye, Frankreich.
Der Pont du Châtelet ist ein Steinbogenviadukt, der das Ubaye-Tal überquert und mit einem einzigen monumentalen Bogen über das Wasser hinausragt. Die Fahrbahn ist schmal und führt an einem Ende durch einen in den Fels gehauenen Tunnel, was die konstruktiven Herausforderungen des Geländes widerspiegelt.
Die Brücke wurde 1882 fertiggestellt und ersetzte einen älteren Maultierweg, der für Fahrzeuge unbrauchbar war. Dadurch entstand die erste motorisierte Verbindung zu den bis dahin völlig abgelegen liegenden Alpengemeinden.
Die Brücke spielt seit ihrer Eröffnung eine Rolle im Alltag der bergigen Gemeinden, da sie Menschen und Waren über das Tal bringt. Für Besucher zeigt sich heute, wie wichtig diese Verbindung für das Leben in den abgelegenen Alpendörfern ist.
Der Weg ist schmal und zweispurig mit begrenzter Breite, daher sollte man vorsichtig fahren oder mit dem Fuß gehen. Die beste Zeit zum Besuch ist in den wärmeren Monaten, da die Route in Winter durch Schnee und Eis schwierig zugänglich sein kann.
Bei seiner Einweihung 1882 war dies das höchste Bogenviadukt der Welt im Verhältnis der Höhe zur Spannweite. Dieser Rekord war ein Beweis der französischen Ingenieurskunst in einer Zeit, als solche Leistungen weltweit selten waren.
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