Rocca Blancia, Gipfel und Berg in Piemont, Italien und Provence-Alpes-Côte d'Azur, Frankreich
Rocca Blancia ist ein 3.193 m hoher Gipfel auf der Hauptwasserscheide zwischen dem italienischen Valle Maira und dem französischen Ubaye-Tal. Die obere Hälfte besteht aus freiliegendem grauem Gestein mit blockigen, geschichteten Flächen und tiefen vertikalen Rissen; darunter ziehen breite Fächer aus hellgrauem Schutt die Flanken hinab, mit kleinen Schneeflecken in den unteren Rinnen. Auf der französischen Seite treten unten Dolomite verschiedener Farbe zutage, während Gipfel und italienische Seite aus sandigem Flysch der Eyssilloun-Einheit bestehen. Eine bemerkenswerte Störung mit subhorizontaler Ebene ist auf der Südwestseite gut sichtbar.
Der Gipfel liegt auf der Hauptwasserscheide zwischen dem italienischen Maira-Tal und dem französischen Ubaye-Tal und ist der höchste Punkt des Kamms vom Monte Sautron zum Brec de Chambeyron. Italienische IGM-Karten nennen ihn Rocca Blancia, französische IGN-Karten Rocca Blanca, und manche Wanderkarten wie das IGC-Blatt 1:50.000 verzeichnen Roche Blanche. Der Normalweg, Schwierigkeit R4 nach französischer Skala, beginnt in Meyronnes, einem Weiler von Saint-Paul-sur-Ubaye, führt am unteren Vallonet-See vorbei und erreicht die Scharte zwischen den beiden Gipfeln auf 3.120 m.
Der Name erscheint als Rocca Blancia auf der italienischen IGM-Karte und als Rocca Blanca auf der französischen IGN-Karte; die IGC-Wanderkarte 1:50.000 verzeichnet ihn als Roche Blanche. Der Gipfel bildet die Wasserscheide zwischen dem Maira-Tal und dem Ubaye-Tal, und die Normalroute beginnt in Meyronnes, einem Weiler von Saint-Paul-sur-Ubaye, und folgt dem Vallonet bis zu dessen unterem See.
Der Aufstieg verläuft vom westlichen Hang über Meyronnes mit markierten Wegen, die am unteren See vorbeigehen. Die Route erfordert körperliche Kondition und angemessenes Schuhwerk, da der Weg steil wird und die Höhe anspruchsvoll sein kann.
Gipfel und italienische Seite bestehen aus sandigem Flysch der Eyssilloun-Einheit, während tiefer auf der französischen Seite unterschiedlich gefärbte Dolomite anstehen. Eine nahezu waagerechte Störungsfläche durchschneidet den Berg und ist an der Südwestwand gut sichtbar. Der Normalweg erreicht die Scharte auf 3.120 m zwischen Hauptgipfel und dem 3.165 m hohen Nebengipfel und wendet sich dann rechts zum Gipfelkreuz.
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