Chartreuse de Prémol, Kartäuserkloster-Ruinen in Vaulnaveys-le-Haut, Frankreich.
Die Chartreuse de Prremol ist ein Kartauser-Kloster auf 1095 Metern Hohe, das heute noch zwei Gebaude bewahrt: ein Waldhaus und die Ruinen des Eingangsbaus. Der Komplex erstreckte sich uber das Gelande und zeigt noch die Grundrisse von Strukturen, die einst das Leben der Nonnen organisierten.
Das Kloster wurde 1234 von Beatrix von Monferrat, der Frau des Dauphins Guigues Andre, gegrundedet und beheimatete etwa dreißig Nonnen bis zu seiner Schließung wahrend der Franzosischen Revolution. Seine lange Geschichte spiegelt sich in den erhaltenen Bauwerken wider, die heute noch zu sehen sind.
Der Name stammt vom lateinischen Begriff 'Pratis Mollis', was weiches Wiesenland bedeutet und die Umgebung des Bergstandorts widerspiegelt. Die Nonnen lebten nach strengen Regeln und hinterließen in der Gegend Spuren ihrer täglichen Arbeit und Selbstversorgung.
Das Gelande ist das ganze Jahr uber fur Besucher erreichbar und kostenlos zuganglich, was einen ungehindertem Zugang ermoglicht. Im Winter konnen Schnee und Bergbedingungen den Zugang zu bestimmten Bereichen erschweren, daher sollte man die lokalen Bedingungen uberprufen.
Das Kloster verwaltete ein großes Netzwerk von Mühlen, Sägewerken, Eisenminen, Schmieden und Bauernhöfen über etwa 400 Hektar Berggelande. Dieses System der Eigenversorgung zeigt, wie die Kartäuser nicht nur spirituelle Gemeinschaften waren, sondern auch komplexe wirtschaftliche Operationen leiteten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.