Couvent des Clarisses de Roubaix, Historisches Kloster in Roubaix, Frankreich
Das Kloster der Armen Klarissen in Roubaix ist ein Backsteingebäude im neugotischen Stil mit einer Kapelle und einem kleinen Glockenturm im Viertel Epeule. Die Struktur zeigt typische Merkmale der religiösen Architektur des 19. Jahrhunderts mit hohen Fenstern und massiven Wänden.
Das Kloster wurde zwischen 1874 und 1876 vom Architekten Jean-Baptiste Bethune erbaut und war ein Geschenk des Industriellen Henri Desclée, der damit eine gefährliche Situation in seiner Fabrik vergelten wollte. Der Bau entstand im Kontext der Industrialisierung Roubaixs, als religiöse Gemeinschaften neue Gebäude errichteten.
Der Name der Klarissen verweist auf die strengere Form des franziskanischen Lebens, die hier gelebt wurde. Heute nutzen Künstler und Kulturschaffende die Räume, um Ausstellungen zu zeigen und neue Werke zu schaffen.
Der Ort ist über das Fremdenverkehrsbüro zugänglich und Führungen können vor Ort arrangiert werden. Der Besuch funktioniert am besten während der Öffnungszeiten, die bei den örtlichen Behörden zu erfahren sind.
Seit 2019 nutzt das Künstlerkollektiv Zerm die Räume für nachhaltige Projekte und betreibt gleichzeitig eine alternative Herberge. Diese Umwandlung zeigt, wie ein historisches Gebäude ein neues Leben als Treffpunkt für kreative und umweltbewusste Menschen erhalten hat.
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