Pont du Diable, Steinbrücke über den Château-Renaud-Bach in Bourgogne-Franche-Comté, Frankreich.
Die Teufelsbrücke ist eine steinerne Straßenbrücke mit drei Rundbögen über den Château-Renaud; ihre Fahrbahn liegt 70 Meter über dem Bach. Der Hauptbogen spannt 20 Meter, die Seitenbögen am rechten Ufer 10 und 5 Meter, bei einer Gesamtlänge von 61,50 Metern. Auf der Oberwasserseite ist der Schlussstein des Hauptbogens mit einem grinsenden Teufelskopf als Mascaron versehen.
Der Bau begann in den späten 1870er Jahren unter der Leitung von M. Delmas aus Besançon, um das vorher isolierte Dorf Sainte-Anne zu verbinden. Das Projekt war ein wichtiger Schritt, um die Region zugänglicher zu machen und die Kommunikation zwischen den Gemeinden zu verbessern.
Die Legende erzählt, der Unternehmer habe nach mehreren Einstürzen in seiner Verzweiflung dem Teufel die Seele des ersten Menschen verkauft, der die Brücke überquert; der Priester mit dem Sterbesakrament ging zuerst hinüber und vertrieb ihn mit dem Ziborium. Charles-Émilien Thuriet überlieferte sie 1882 nach Pater Borne aus Crouzet. Am oberstromigen Schlussstein des Hauptbogens ist eine grinsende Teufelsfratze gemeißelt.
Die Brücke trägt die Departementstraße 229 bei Kilometer 3,95 und wird einspurig befahren; Crouzet-Migette liegt etwa 1,3 km östlich, Sainte-Anne etwa 1,9 km westlich. Schilder an beiden Einfahrten verbieten Fahrzeuge über 10 Tonnen. Abseilen und Bungeespringen sind durch Präfekturerlass vom 11. Oktober 1994 untersagt.
Der Schlussstein des Hauptbogens ist auf der Oberwasserseite mit einer grinsenden Teufelsfratze gemeißelt, ein Verweis auf die Paktlegende. Die Brücke ist einspurig, für Güterfahrzeuge über 10 Tonnen gesperrt, und eine Präfekturverordnung von 1994 verbietet dort Abseilen und Bungeespringen.
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