Grotte Sarrazine, Natürlicher Höhleneingang in Nans-sous-Sainte-Anne, Frankreich.
Die Grotte Sarrazine ist ein Kalksteinhöhleneingang unter einer 100 Meter hohen und 30 Meter breiten Arkade an der Basis einer Felswand im Département Doubs. Der Eingang liegt an einem Punkt, wo unterirdische Gewässer an die Oberfläche treten.
Eugène Fournier untersuchte die Höhle erstmals 1910, während größere Erkundungen 1950 durch den Pariser Spelöologischen Club durchgeführt wurden. Diese systematischen Untersuchungen führten zur Kartierung vorher unbekannter unterirdischer Abschnitte.
Der Maler Gustave Courbet verewigte den Höhleneingang 1864 in seinem Kunstwerk 'La Grotte Sarrazine près Nans-sous-Sainte-Anne'. Das Gemälde zeigt, wie dieser Ort Künstler aus verschiedenen Epochen inspiriert hat.
Der Zugang zur Höhle erfolgt über einen Wanderweg, der vom Parkplatz bei der Lison-Quelle startet und zwei Fußgängerbrücken über die Flüsse Lison und Bief Sarrazin überquert. Das Gelände ist relativ flach und gut begehbar für die meisten Besucher.
Bei Hochwasserereignissen verwandelt sich die normalerweise trockene Höhle in einen kraftvollen Austritt und entleert bis zu 16 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Bach Bief Sarrazin. Diese plötzliche Umwandlung zeigt die verborgene Kraft des unterirdischen Wassersystems.
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