Château de Sainte-Anne, Mittelalterliche Burgruine in Sainte-Anne, Frankreich.
Das Château de Sainte-Anne steht auf einem Kalksteinfelsen und ist von natürlichen Felswänden an drei Seiten umgeben, während ein in den Stein gehauener Graben zusätzlichen Schutz bot. Die Überreste des Gemäuers und der Fundamente zeigen die Struktur einer Verteidigungsanlage, die Natur und Handwerk zu einem Ganzen verband.
Die Burg wurde 1235 von Hughes de Rans erbaut und später unter Jean I. von Chalon zu einer bedeutenden regionalen Festung ausgebaut. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Verteidigungszentrum, das Jahrhunderte lang das Territorium prägte.
Die Festung prägt seit Jahrhunderten das Bild der Region und zeigt, wie Menschen damals Schutz in schwer zugänglichen Höhen suchten. Ihre Lage auf dem Felsen verdeutlicht die Strategie des Mittelalters, natürliche Gegebenheiten für Verteidigungszwecke zu nutzen.
Ein Pfad führt hinauf zum Kamm des Felsenplateaus, wo Besucher die Reste der Mauern und Fundamente untersuchen können. Der Ort ist relativ einfach zugänglich, erfordert aber etwas Aufmerksamkeit beim Gehen über die unregelmäßigen Steinflächen.
Eine verborgene Öffnung namens Coulou führte zu einer natürlichen Quelle oben auf dem Felsen, die dem Schutz der Burg nie Wasser fehlte. Diese unterirdische Verbindung zur Quelle war ein kluger Schachtzug, um die Besatzung auch bei langer Belagerung versorgt zu halten.
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