Source du Lison, grotte dans le Doubs, France
Die Source du Lison ist eine natürliche Karstquelle in Nans-sous-Sainte-Anne, im Département Doubs, wo Wasser aus einem Felsmassiv aus Kalkstein austritt und sofort den Fluss Lison speist. Die Quelle liegt am Fuß einer hohen Felswand und ist von einem kleinen Höhlenportal umgeben, durch das das Wasser direkt aus dem Untergrund herausströmt.
Die Quelle war seit dem Mittelalter bekannt und trieb entlang des Lison mehrere Mühlen an, die das Wasser für lokale Handwerksbetriebe nutzten. Im 19. Jahrhundert erforschte der Höhlenforscher Édouard-Alfred Martel das unterirdische Netz, das das Wasser speist, und legte damit den Grundstein für das Verständnis des lokalen Karstsystems.
Die Quelle des Lison ist ein Treffpunkt, der seit Generationen von Einheimischen besucht wird, die das frische Wasser schätzen. Der Name Lison leitet sich vom lateinischen Wort für glattes, fließendes Wasser ab und spiegelt wider, wie die Dorfbewohner diesen Ort schon immer wahrgenommen haben.
Ein kleiner Weg vom Dorf Nans-sous-Sainte-Anne führt direkt zur Quelle, und in der Nähe gibt es einen Parkplatz. Es empfiehlt sich, auf den markierten Wegen zu bleiben, da der Boden rund um die Felswand uneben sein kann und lose Steine vorhanden sind.
Nach starken Regenfällen kann der Wasseraustritt so kräftig werden, dass er die gesamte Felswand überspült und das Portal der Höhle für kurze Zeit unzugänglich macht. Dieses Phänomen zeigt, wie direkt und schnell die unterirdischen Wasserwege auf Niederschläge in der Region reagieren.
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