Stiftung Henri-Cartier-Bresson, Fotografiemuseum im Marais, Paris, Frankreich
Die Fondation Henri Cartier-Bresson ist ein Fotografie- und Kunstmuseum im Marais-Viertel, untergebracht in einem umgebauten Garagengebäude in der Rue des Archives. Das Gebäude beherbergt Ausstellungsräume sowie eine Forschungsbibliothek, die Fotografien und zugehörige Dokumente zugänglich macht.
Die Stiftung wurde von dem Fotografen Henri Cartier-Bresson und seiner Frau Martine Franck gegründet und öffnete im April 2003 ihre Türen. Das umgebaute Garagengebäude wurde bewusst gewählt, um einen schlichten Rahmen für die Fotografie zu schaffen, der keine Verbindung zu klassischen Kunstinstitutionen hat.
Der Name der Einrichtung ehrt Henri Cartier-Bresson, den französischen Fotografen, der das Bild der Straßenfotografie im 20. Jahrhundert geprägt hat. Die Ausstellungsräume zeigen Werke, die zeigen, wie Fotografie als eigenständige Kunstform wahrgenommen werden kann.
Das Haus liegt im Marais-Viertel, das sich gut zu Fuß erkunden lässt, und ist von zwei Metrostationen aus gut erreichbar. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen, da diese je nach laufender Ausstellung variieren können.
Obwohl die Stiftung dem Werk von Henri Cartier-Bresson gewidmet ist, zeigt sie regelmäßig auch Ausstellungen anderer Fotografen aus der ganzen Welt. So wird das Haus zu einem Ort, der aktuelle fotografische Praxis mit dem Erbe seines Gründers in Verbindung bringt.
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