Abchasien, Umstrittenes Gebiet in Eurasien
Abchasien ist ein umstrittenes Gebiet an der östlichen Schwarzmeerküste, das sich über gebirgiges Terrain erstreckt und sich von den Küstenebenen bis zu hohen Gipfeln erhebt. Die Landschaft wird von bewaldeten Hängen, Flusstälern und schmalen Küstenstreifen mit Kiesstränden geprägt.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 erklärte das Gebiet seine Unabhängigkeit von Georgien, was zu bewaffneten Auseinandersetzungen führte. Einige Staaten erkannten später die Eigenständigkeit an, während die Mehrheit der internationalen Gemeinschaft das Gebiet weiterhin als Teil Georgiens betrachtet.
Das Gebiet zeigt sich durch zwei Amtssprachen geprägt, Abchasisch und Russisch, die im täglichen Leben auf Märkten, Bahnhöfen und in Behörden zu hören sind. Besucher erleben eine Gemeinschaft, die traditionelle Gastfreundschaft praktiziert und bei Zusammenkünften oft selbstgebrauten Wein und hausgemachte Gerichte teilt.
Das subtropische Klima sorgt für milde Winter und warme Sommer, wobei die Küstengebiete oft mit Regen rechnen müssen. Reisende sollten sich auf unterschiedliche Bedingungen einstellen, je nachdem ob sie sich an der Küste oder in höheren Lagen aufhalten.
Das Gebiet beherbergt das Höhlensystem Krubera-Woronja, das sich über 2191 Meter in die Tiefe erstreckt und damit zu den tiefsten bekannten Höhlenformationen der Erde zählt. Forscher benötigen oft mehrere Wochen, um die entlegensten Abschnitte dieses unterirdischen Labyrinths zu erreichen.
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