Bachtrioni, Mittelalterliche Festung in der Gemeinde Akhmeta, Georgien
Bakhtrioni ist eine Steinfestung im Osten Georgiens, auf dem linken Ufer des Alasani gelegen, dort wo der Fluss Ilto einmündet. Die erhaltenen Überreste zeigen dicke Verteidigungsmauern und Wachtürme, die für eine militärische Anlage des 17. Jahrhunderts typisch sind.
Die Festung wurde in den 1650er Jahren als militärischer Stützpunkt errichtet, um die östliche Grenzregion Georgiens zu kontrollieren. Im Jahr 1659 besiegten georgische Hochländer dort die Besatzung in einer Schlacht, die in der Geschichte der Region einen bleibenden Eindruck hinterließ.
Die Festung ist vor allem für die Schlacht von 1659 bekannt, bei der georgische Hochländer die Besatzung besiegten. Dieses Ereignis inspirierte den Dichter Vazha-Pshavela zu einem epischen Gedicht, das 1892 veröffentlicht wurde und die Festung im kollektiven Gedächtnis Georgiens verankerte.
Die Anlage lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da es keine markierten Wege gibt und das Gelände uneben ist. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, und der Besuch bei gutem Wetter erleichtert die Begehung der Ruinen erheblich.
Obwohl das Gedicht von Vazha-Pshavela erst 1892 veröffentlicht wurde, ereignete sich die Schlacht, die es beschreibt, mehr als zwei Jahrhunderte zuvor. Diese zeitliche Lücke zwischen dem Ereignis und seinem literarischen Nachleben macht die Festung zu einem ungewöhnlichen Beispiel für das späte Erwachen historischer Erinnerung.
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