Baghdati, Stadt in Georgien
Baghdati ist eine Kleinstadt in der georgischen Region Imeretien, die am Ufer des Flusses Khanistskali liegt. Die Straßen sind von Häusern mit Gärten gesäumt, während in der näheren Umgebung Obstbäume und Weinberge das Bild prägen.
Baghdati wird in schriftlichen Quellen aus dem frühen 17. Jahrhundert erwähnt und war zeitweise von den Osmanen befestigt worden, die hier eine Festung errichteten. Der Name der Stadt wird traditionell als 'Gottes Gabe' gedeutet, obwohl manche Einheimische ihn als 'Ort des Gartens' verstehen.
In Baghdati ist das Leben eng mit dem Weinbau verbunden, und viele Familien keltern ihren Wein noch nach überlieferten Methoden in sogenannten Qvevri, großen Tongefäßen, die im Boden vergraben werden. In den Dörfern rund um die Stadt sind die Kirchen aktive Treffpunkte, an denen sich die Gemeinschaft zu Festen und Feiern versammelt.
Baghdati liegt in der Nähe von Kutaisi, der größten Stadt der Region, und ist von dort gut mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Ein Besuch lässt sich gut mit einem Ausflug in die nähere Umgebung verbinden, wo mehrere Sehenswürdigkeiten leicht zu Fuß oder mit dem Auto erreichbar sind.
In der Nähe von Baghdati befinden sich die Ruinen der antiken Stadt Rodopoli und die Überreste der Festung Dimna, die auf eine Besiedlung von mehreren tausend Jahren hinweisen. Diese archäologischen Stätten liegen abseits der üblichen Touristenrouten und sind für viele Besucher eine Überraschung.
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