Qaqortoq, Hafenstadt in Südgrönland.
Qaqortoq ist eine Hafenstadt in Südgrönland, die sich über Hügel in der Nähe von Fjorden erstreckt und durch farbenfrohe Häuser geprägt wird. Die Gebäude liegen verteilt über das Gelände und schaffen ein charakteristisches Bild der grönländischen Siedlungsweise in dieser Region.
Anders Olsen gründete die Stadt 1774 während der dänischen Kolonialzeit und benannte sie Julianehab nach der dänischen Königin Juliane Marie. Die Siedlung entwickelte sich daraufhin zu einem wichtigen Handelsposten für die Region.
Die Ausstellung "Stein und Mensch" zeigt dreißig Skulpturen, die direkt in Felsen rund um die Stadt gemeißelt sind und nordische sowie inuit-künstlerische Traditionen verbinden. Die Werke prägen das Stadtbild und laden zu Spaziergängen ein, um die verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen zu entdecken.
Die Stadt ist nur per Hubschrauber oder Boot von Narsarsuaq erreichbar, da direkte Flugverbindungen erst nach der geplanten Fertigstellung des Flughafens verfügbar sein werden. Besucher sollten sich auf längere Reiserouten einstellen und die Ankunft im Voraus planen.
Die Großgrönland-Gerberei verarbeitet jährlich Tausende von Robbenfelien und bewahrt damit eine jahrhundertealte Handelsradition in der Region. Die Tannerie trägt zum wirtschaftlichen Leben der Stadt bei und zeigt die traditionelle Nutzung lokaler Ressourcen.
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