Myggbukta, Berghütte im Nordost-Grönland-Nationalpark, Grönland
Myggbukta ist eine Berghutte an der Küste Nordostgrönlands, die auf einer Höhe von 47 Metern über dem Meeresspiegel steht und sich nahe der Spitze der Mackenzie-Bucht befindet. Die hölzerne Struktur wirkt verloren in dieser abgelegenen arktischen Landschaft und bietet einen Blick auf die weite See und die umliegenden Gebirgszüge.
Norwegische Jäger gründeten die Station 1922 als Zentrum für Walfang, meteorologische Messungen und Funkfernmeldungen. Der Betrieb endete 1959, als die Aktivitäten an diesem schwer erreichbaren Ort eingestellt wurden.
Der Name der Station stammt aus dem Norwegischen und bedeutet 'Mückenbucht', was auf die Insektenpopulation hinweist, die in den wärmeren Monaten dort anzutreffen ist. Besucher können heute noch Spuren dieser historischen Benennung in der Landschaft und den Erzählungen über den Ort erkennen.
Der Besuch dieses Ortes erfordert die Teilnahme an spezialisierten Polarexpeditionen, da der Zugang auf dem Landweg oder mit dem Schiff nur in den Sommermonaten möglich ist. Besucher sollten sich auf extreme arktische Bedingungen vorbereiten und angemessene Ausrüstung mitbringen, da die Umgebung wild und unerschlossen ist.
Während einer kurzen Zeit fungierte die Station als Hauptstadt eines behaupteten norwegischen Territoriums in dieser Region Grönlands. Diese politische Episode ist heute nur noch eine historische Erinnerung, die die komplexe Vergangenheit des Ortes widerspiegelt.
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