Thule Tracking Station, Militärische Radaranlage im Nordwesten Grönlands
Die Thule Tracking Station ist eine Radaranlage im Nordwesten Grönlands, die Satelliten und ballistische Raketen über die Arktis überwacht. Sie arbeitet mit hochmodernen Sensoren, die speziell für den Einsatz in extremen Kältebedingungen und Permafrostböden entwickelt wurden.
Die Station begann 1960 als erste ballistische Frühwarnanlage der Welt ihren Betrieb während der hochgespannten Zeiten des Kalten Krieges. Sie wurde als kritischer Überwachungsposten an der arktischen Grenze zwischen den Supermächten errichtet.
Die Station steht für die fortlaufende militärische Präsenz in Grönland, betrieben unter Vereinbarungen zwischen den Vereinigten Staaten und Dänemark aus dem Zweiten Weltkrieg.
Der Besuch der Anlage ist für Zivilisten nicht möglich, da es sich um eine aktive Militäreinrichtung handelt, die von den USA betrieben wird. Die abgelegene Lage in der arktischen Region erfordert spezielle Vorbereitung und Genehmigung für jede Annäherung an die Umgebung.
Die Station verfügt über fünf massive Radarreflektoren, die einst das Erkennungssystem bildeten und sie zur größten Frühwarnanlage der nördlichen Hemisphäre machten. Dieses charakteristische Design ermöglichte gleichzeitig eine vollständigere Abdeckung des arktischen Himmelraums.
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