Sea Wall, Guyana, Küstenschutzbau in Georgetown, Guyana.
Der Deich von Guyana ist eine Küstenschutzanlage, die sich über mehrere hundert Kilometer entlang der Atlantikküste erstreckt und Siedlungen schützt, die bei Flut unter dem Meeresspiegel liegen. Das Bauwerk verbindet eine praktische Schutzfunktion mit einer breiten Oberfläche, die als Fuß- und Fahrradweg genutzt wird.
Der Bau begann 1855 nach schweren Überschwemmungen, um die flachen Küstenbereiche zu schützen. Gefangene aus dem Mazaruni-Gefängnis lieferten das Granit für den ersten Abschnitt, der bis 1860 fertiggestellt wurde.
Das Bandstand am Deich wurde 1903 als Gedenkstätte für Königin Victoria erbaut und dient bis heute als beliebter Treffpunkt für Einwohner und Besucher. Der Ort prägt das Gemeinschaftsleben und wird regelmäßig für lokale Veranstaltungen und gesellschaftliche Zusammenkünfte genutzt.
Der Deich ist über mehrere Zugangspunkte erreichbar und kann mit Minibussen und Taxis angefahren werden. Der breite Weg eignet sich gut zum Spazieren und Radfahren und bietet einen einfachen Zugang für verschiedene Besuchsgruppen.
Jeden morgen nutzen lokale Fischer die erhöhte Position des Deiches, um ihre Netze in den Atlantik zu werfen. Die umgebenden Mangrovenwälder ziehen regelmäßig verschiedene Vogelarten an und schaffen eine natürliche Tierwelt neben dem Bauwerk.
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