Budaer Burg, Königlicher Palastkomplex auf dem Burgberg, Budapest, Ungarn.
Das Budaer Schloss ist ein Palastkomplex am Südende des Burgbergs in Budapest, der gotische, Renaissance- und Barockbauelemente vereint. Die Anlage erstreckt sich über mehrere miteinander verbundene Höfe und Gebäudetrakte mit Blick auf die Donau.
Der Bau begann 1265 unter König Béla IV als Festung nach den Mongoleneinfällen. Spätere Herrscher wie Ludwig I. und Matthias Corvinus erweiterten den Bau bis zum 18. Jahrhundert mit prachtvollen Sälen und Kapellen.
Das Gelände trägt heute die Spuren jahrhundertelanger Wiederaufbauten und beherbergt wichtige staatliche Museen sowie die Nationalbibliothek. Besucher erleben hier ein Zusammentreffen von Regierungsgebäuden mit öffentlich zugänglichen Ausstellungsräumen in den weitläufigen Flügeln.
Der Standseilbahn aus dem Jahr 1870 verbindet die Kettenbrücke direkt mit dem Schlossgelände und verkürzt den steilen Aufstieg erheblich. Alternativ führen Gehwege und Treppen von mehreren Seiten hinauf zum Plateau.
Unter dem Komplex verläuft ein ausgedehntes Netz von Höhlen und Tunneln, das während des Zweiten Weltkriegs als Schutzbunker diente. Teile dieser unterirdischen Gänge sind heute für Führungen geöffnet und zeigen noch die alten Zufluchtsstätten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.