Palatinusgruft, Königliche Gruft unter der Ungarischen Nationalgalerie in Budapest, Ungarn.
Die Palatinalgruft ist eine königliche Grabstätte unter der Ungarischen Nationalgalerie und beherbergt Marmorskulpturen sowie Bronzestatuen an ihren Wänden. Die Werke zeigen religiöse und politische Symbole, darunter eine lebensgroße Doppelstatue des Pfalzgrafen Joseph in knieender Stellung.
Die Gruft wurde 1838 unter der Leitung des Architekten Franz Hüppmann erbaut und diente bis 1973 als Begräbnisstätte für Mitglieder der ungarischen Habsburger-Dynastie. Der Raum überstand intakt die Belagerung Budapests im Zweiten Weltkrieg.
Die Skulpturen in der Gruft wurden von den ungarischen Künstlern György Zala und Alajos Stróbl geschaffen und verbinden religiöse und politische Symbolik.
Der Zugang zur Gruft erfordert Voranmeldung über die Ungarische Nationalgalerie, wobei Führungen für Gruppen bis zu zehn Personen verfügbar sind. Besucher sollten sich bei der Galerie informieren, da die Zugangsregelungen variieren können.
Hier ruhen vier Dutzend Angehörige der Habsburger-Familie in sechzehn Gräbern, was diese Stätte zu einem seltenen dynastischen Grabmal macht. Die Künstler György Zala und Alajos Stróbl schufen die Werke, die Kunst und Herrschaftssymbolik miteinander verbinden.
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