Budaer Burgtunnel, Klassischer Tunnel unter dem Burgberg, Budapest, Ungarn.
Der Tunnel unter dem Burgberg ist etwa 350 Meter lang und verbindet das Burgviertel mit den darunter liegenden Teilen der Stadt. Die Passage verfügt über zwei Fahrbahnen für Fahrzeuge und separate Fußwege für Fußgänger.
Das Bauwerk wurde 1857 nach dem Entwurf von Adam Clark fertiggestellt und prägt seitdem die Verbindung zwischen dem Schloss und den tiefergelegenen Stadtteilen. Der westliche Eingang erlitt während des Zweiten Weltkriegs Beschädigungen, während der östliche Eingang verschont blieb.
Am östlichen Eingang prangt das ungarische Wappen oben am ellipsenförmigen Gewölbe, das nationale Identität durch architektonische Gestaltung ausdrückt.
Das Bauwerk ist täglich befahrbar und ermöglicht eine zuverlässige Überquerung zwischen dem Burgviertel und den unteren Stadtteilen. Besucher sollten mit üblichem Fußgänger- oder Fahrzeugverkehr rechnen und sich bewusst sein, dass die Beleuchtung im Tunnel künstlich ist.
Im östlichen Eingang befindet sich eine Wohnung, in der der Hausmeister wohnt, der sowohl für die Instandhaltung des Tunnels als auch für die benachbarte Kettenbrücke verantwortlich ist. Diese ungewöhnliche Anordnung verbindet zwei der bekanntesten Bauwerke Budapests.
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