Buda Castle Museum, Archäologisches Museum in der Budaer Burg, Ungarn.
Das Museum befindet sich auf vier Etagen des Burgpalastes und zeigt eine chronologische Darstellung von 2000 Jahren Stadtgeschichte durch Artefakte und Ausstellungsstücke. Die Sammlung reicht von Steinmetzarbeiten bis zu Objekten aus der Osmanischen Zeit.
Die Budaer Burg wurde unter König Béla IV. im 13. Jahrhundert begonnen und im 14. Jahrhundert unter den Anjou-Königen zur königlichen Residenz. Nach der osmanischen Eroberung 1541 diente sie als Kaserne und Lager, und die Habsburger bauten sie im 18. Jahrhundert zum Palast um. Das Museum wurde 1967 gegründet, und die Ausgrabungen ab 1974 legten einen Großteil der Sammlung frei.
Die Ausstellung zeigt Steinmetzarbeiten und Funde aus verschiedenen Epochen, die zeigen, wie sich Budapest unter unterschiedlichen Herrschern verändert hat. Besucher sehen die Spuren dieser Umbrüche in den ausgestellten Objekten, die nebeneinander erzählen, wie die Stadt gewachsen ist.
Das Museum bietet Audioführer auf Tablets in mehreren Sprachen an, was das Erkunden der Ausstellungen erleichtert. Einige Bereiche wie die Königshalle erfordern vorherige Anmeldung, daher ist es ratsam, sich vor dem Besuch zu informieren.
Im Untergeschoss des Museums liegen die Gotische Halle, ein Gewölberaum des Königspalasts aus dem 14. Jahrhundert, und der Königliche Keller mit einem Weinkeller aus dem 15. Jahrhundert. In die unteren Mauern sind behauene Steinreste eingelassen, Zeugnisse des mittelalterlichen Palasts vor den osmanischen und barocken Umbauten.
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