Árpádbrücke, Stahlträgerbrücke für Straßenverkehr in Budapest, Ungarn
Die Árpád-Brücke ist eine stählerne Balkenbrücke, die sich über 981 Meter über die Donau erstreckt und die nördlichen Bereiche von Buda und Pest verbindet. Die Struktur enthält mehrere Fahrspuren für verschiedene Verkehrsarten, darunter Busspuren, Straßenbahngleise, Radwege und Fußwege.
Der Bau begann 1939 nach Plänen von János Kossalka, wurde aber durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen und erst am 7. November 1950 fertiggestellt. Damals hieß sie Stalin-Brücke, bis sie später umbenannt wurde.
Die Brücke trägt den Namen des Fürsten Árpád, der die ungarischen Stämme in die Karpatenregion führte und ein neues Reich gründete. Der Name verbindet die Brücke mit dieser frühen Gründungsgeschichte Ungarns.
Die Brücke ist täglich für Fahrzeuge, Busse und andere Verkehrsteilnehmer zugänglich und wird intensiv von etwa 150.000 Fahrzeugen pro Tag genutzt. Der beste Weg zur Überquerung hängt von Ihrer Wahl ab: Sie können fahren, mit dem Bus oder der Straßenbahn fahren, mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen.
Zwischen 1980 und 1984 wurde die Brücke grundlegend erneuert und ihre Verkehrskapazität verdoppelt. Diese Umgestaltung machte sie zu einem wichtigen Teil des Hungária Beltway-Systems und veränderte den Verkehrsfluss in Nord-Budapest deutlich.
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