Óbuda royal Castle, Mittelalterliche Burg in Budapest, Ungarn
Óbuda ist eine große Burganlage auf dem Burgberg in Buda mit Gebäuden aus verschiedenen Zeiträumen. Im Inneren gibt es mehrere Innenhöfe, Säle und unterschiedliche architektonische Stile, die zeigen, wie das Gebäude über die Jahrhunderte erweitert und umgebaut wurde.
Der ungarische König Béla IV. ließ die erste Burganlage zwischen 1247 und 1265 errichten, um das Land zu verteidigen. Die Struktur wurde danach mehrmals zerstört und wieder aufgebaut, besonders nach Kriegen und Angriffen.
Das Schloss beherbergt heute die Ungarische Nationalgalerie, in der man ungarische Kunstwerke von verschiedenen Epochen sehen kann. Besucher treffen dort auf Gemälde und Skulpturen, die zeigen, wie sich die künstlerische Ausdrucksform des Landes über die Jahrhunderte verändert hat.
Der Burgberg ist zu Fuß erreichbar oder man kann die Standseilbahn von der Kettenbrücke benutzen sowie Busse, die direkt zum Schloss fahren. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege innerhalb der Burganlage uneben sind und es Treppen gibt.
Unter den Fundamenen der Burg verläuft ein Netzwerk von natürlichen Höhlen und Gängen, die während des Zweiten Weltkriegs als Schutzräume dienten. Diese unterirdischen Räume sind erhalten geblieben und geben Einblick in die Überlebensbedingungen damaliger Zeiten.
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