Gerecse-Gebirge, Gebirgskette im Komitat Komárom-Esztergom, Ungarn.
Das Gerecse-Gebirge ist eine Bergkette im Komárom-Esztergom-Komitat, die zwischen Tatabánya und der Donau liegt und ihre höchste Erhebung bei etwa 633 Metern erreicht. Das Gebiet erstreckt sich über ein großes Areal mit verschiedenen Höhenstufen und natürlichen Strukturen.
Das Gerecse-Gebiet bewahrt archäologische Spuren der Schlacht von Pusztamarót von 1526, die während der osmanischen Expansion in Ungarn stattfand. Diese Schlacht markiert einen wichtigen Moment in der regionalen Geschichte des Landes.
Der Name Gerecse stammt vom kroatischen Wort "gore" ab und zeigt die historischen sprachlichen Verbindungen zwischen ungarischen und kroatischen Bergbezeichnungen. Diese Verbindung widerspiegelt sich in der Art, wie die Gegend bis heute benannt und wahrgenommen wird.
Das Gebiet bietet markierte Wanderwege für Wanderer und Naturbeobachter mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Ausblicken. Die durchschnittliche Temperatur liegt über 350 Metern Höhe bei etwa 9,5 Grad Celsius, was bei der Planung von Besuchen zu beachten ist.
Das Gebirge besteht hauptsächlich aus Kalksteinformationen, die eine von Wäldern geprägte Landschaft schaffen, die zu etwa 70 Prozent bewaldet ist. Eichen, Hainbuchen und Buchen dominieren diese Waldbedeckung und prägen das Bild der Gegend stark.
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