Szőlősi Arany Cave, Natürliche Höhle in Vértesszőlős, Ungarn.
Szőlősi Arany-lyuk öffnet sich am Boden einer Doline am Nordwesthang des Halyagos-hegy im oberen Farkas-völgy bei Vértesszőlős. Der dreieckige Eingang ist 0,8 m hoch und 1 m breit; er führt über einen kurzen geneigten Kriechgang zu kleinen Kammern, engen Schlufen und einem 10 m tiefen Schacht. Die Höhle ist 70 m lang und 14 m tief und entstand entlang Nord-Süd- und Nordwest-Südost streichender Störungen in dickbankigem Triaskalk.
Fényes Elek beschrieb 1848 die Schwinden an den Gemarkungsgrenzen von Szőlős und Baji, deren Regenwasser die Quellen von Tata speist. Der Name Szőlősi Arany-lyuk erschien erstmals 1977 in der Literatur. Im Jahr 1978 sammelte Ákos Lendvay in 5–6 m Tiefe am Kreuzungspunkt von Kriechgang und Eingangsschacht holozäne Knochenreste.
Eine lokale Überlieferung erzählt, dass in alten Kriegen große Schätze in der Höhle versteckt wurden, was den Namen Arany-lyuk, „Goldloch“, erklären soll. Die Höhle ist zudem auf Wanderkarten unter dem Namen Arany-lyuk mit einem Höhlensymbol verzeichnet, und ihr Eingang liegt offen am rot markierten Wanderweg.
Die Temperatur in der Höhle liegt zwischen 7 und 10 Grad Celsius, daher sollten Besucher warme Kleidung mitnehmen. Der Eingang liegt an einem markierten Wanderweg, was die Anfahrt vereinfacht.
Der Ortstradition zufolge wurden in alten Kriegen große Schätze in der Höhle versteckt, worauf der Name Arany („golden“) zurückgehen soll. 1977 meldete Dénes Jánossy verstreute paläontologische Funde, die Ákos Lendvay dort gesammelt hatte; 1978 entnahm Lendvay in etwa 5–6 m Tiefe am Kreuzungspunkt von Kriechgang und Eingangsschacht holozäne Knochenreste.
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