Angyal-forrási Cave, Geschützte Höhle in Tata, Ungarn.
Die Angyal-forrási-Höhle ist eine geschützte Höhle in Tata und besteht aus Konglomerat- und Sandsteingestein statt aus typischem Karst. Die Wände sind mit Kalzitablagerungen bedeckt, die von mineralreichem Wasser entstanden sind.
Die Höhle wurde erstmals 1976 als Tatai tavasbarlang dokumentiert und erschien 1980 als Angyal-forrási-barlang. 1976 wurde sie zur landesweit bedeutenden Höhle und 1982 zur streng geschützten Höhle erklärt. Aus dem Höhlenboden wurden archäologische Funde geborgen, darunter ein Nummulit im Kies.
Der Name der Höhle stammt vom Angyal-forrás (Engelsquelle), dessen Trichter sich im Angolkert von Tata öffnet, im Stadtteil Tóváros des Duna–Ipoly-Nationalparks. Die ungarische Literatur nennt sie Angyalforrás-barlang (Bertalan 1976), Tatai-tavasbarlang, Pokol-forrás, Angyal-forrás barlangja (Eszterhás 1992) und Angyal-forrás Cave (1989); die Form Angyal-forrási-barlang wurde erstmals 1980 verwendet.
Der Zugang zur Höhle ist eingeschränkt und erfordert eine spezielle Genehmigung der Duna-Ipoly-Nationalpark-Direktion. Besucher sollten sich im Voraus informieren und den Schutzbestimmungen folgen, die seit 1982 gelten.
Die Bodenschichten enthalten kleine, spiegelblank polierte Kiesel, meist Quarz, darunter durchsichtiger Bergkristall, Karneol, Jaspis und Chalcedon. Eine Sandschicht ist so reich an Magnetit, dass ein Kubikmeter Füllung rund 10 Kilogramm Magneteisenerz enthält, wie György Vajna 1977 berichtete.
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