Amadé-vár, Mittelalterliche Burgruine in Gönc, Ungarn.
Amadé-vár sind Burgruinen auf dem Nagy-Amadé-Hügel in etwa 650 Metern Höhe, mit Resten einer alten Steinmauer und einer elliptischen Wallanlage. Die Überreste liegen verstreut auf dem bewaldeten Hügel und bieten von oben einen Blick auf die umgebende Hügellandschaft.
Die Burg wurde zwischen 1271 und 1288 erbaut und diente der Familie Aba als Festung. Nach ihrer Niederlage gegen König Karl Robert verloren Aba's Söhne die Kontrolle über die Burg.
Der Name des Ortes erinnert an die Familie Aba, die hier Macht ausübte. Heute ist wenig von dieser Vergangenheit sichtbar, doch die Lage auf dem Hügel zeigt, wie wichtig dieser Platz einst für die Kontrolle der Gegend war.
Der Ort liegt auf einem bewaldeten Hügel, der zu Fuß erreichbar ist. Es gibt markierte Wanderwege von Gönc und benachbarten Orten, wobei die Wege länger sind und über hügeliges Gelände führen.
Die Burg verschwand nach 1428 aus den schriftlichen Quellen und blieb für mehrere Jahrhunderte völlig undokumentiert. Sie tauchte erst wieder im 18. Jahrhundert in geografischen Beschreibungen auf.
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