Újpest, Verwaltungsbezirk im Norden von Budapest, Ungarn
Der vierte Bezirk von Budapest ist ein Stadtteil im Norden mit Wohnvierteln, Gewerbegebieten und mehreren Stadtteilen wie Megyer und Káposztásmegyer. Der Bezirk erstreckt sich über eine große Fläche und verbindet diese verschiedenen Bereiche zu einem zusammenhängenden administrativen Gebiet.
Der Bezirk entstand 1838, als Isaac Lowy Land von der Familie Károlyi kaufte und eine Siedlung gründete, die aus anfangs 13 jüdischen Familien wuchs. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Gegend zu einem bedeutenden städtischen Zentrum mit verschiedenen Handwerksbetrieben und Gewerbeeinrichtungen.
Die Königin der Himmel Kirche, die Synagoge von Újpest und der Wasserturm stehen als architektonische Wahrzeichen des Bezirks.
Die M3-U-Bahn-Linie endet bei der Station Újpest Városközpont und verbindet diesen Bezirk schnell mit dem Zentrum Budapests. Zusätzlich fahren Busse und Straßenbahnen durch das Gebiet und bieten lokale Verbindungen zu verschiedenen Stadtteilen.
Die Beschorner-Werkstatt ansässig in diesem Bezirk schuf bemerkenswerte Bronzeskulpturen, die an markanten Orten Budapests stehen. Diese kunsthandwerkliche Tradition prägte das Erscheinungsbild der Stadt nachhaltig.
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