Zone de protection paysagère de Mártély, protected area
Die Landschaftsschutzzone Mártély ist ein Naturschutzgebiet in der Flussaue der Tisza in Ungarn, das sich über mehr als 2200 Hektar erstreckt und von einer Mischung aus flachen Wiesen, Seen und Waldflecken geprägt wird. Das Gelände wechselt zwischen offenen Wasserflächen und bewachsenen Bereichen, wobei der Fluss durch regelmäßige Hochwässer die Landschaft ständig verändert.
Das Gebiet wurde 1971 als Schutzzone ausgewiesen und später 1979 als Ramsar-Gebiet anerkannt, um seine Bedeutung für Wasservögel und Feuchtgebiete zu schützen. Die Landschaft wurde durch die Regulierung der Tisza geprägt, wobei gepflanzte Bäume von über 80 Jahren nun Teil des Ökosystems sind.
Der Name des Ortes stammt von der lokalen Geschichte und wird von den Menschen in der Region als wichtiger natürlicher Rückzugsort wahrgenommen. Besucher können beobachten, wie traditionelle Aktivitäten wie Fischen und Wanderungen hier Teil des täglichen Lebens bleiben und die Landschaft prägen.
Das Gelände ist leicht zugänglich und bietet einfache Pfade entlang der Wasserkanten, auf denen Besucher die Tierwelt beobachten können, ohne die Natur zu stören. Die beste Zeit zum Erkunden ist der frühe Morgen oder das Wochenende, wenn die Gegend ruhig bleibt und Vögel leicht zu beobachten sind.
In Juni findet hier die bemerkenswerte 'Blüte der Tisza' statt, wenn Maifliegenlarven gleichzeitig aus dem Wasser schlüpfen und den Himmel mit einer dichten Wolke erfüllen. Dieses seltene Naturspektakel lockt große Vogelschwärme an, die sich von den Millionen winziger Insekten ernähren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.