Grenzzaun zu Serbien in Ungarn, Grenzzaun an der ungarisch-serbischen Grenze
Diese Sperranlage ist ein Grenzwerk an der südlichen Grenze Ungarns zu Serbien und besteht aus Stahlzaun mit Stacheldraht auf rund 175 Kilometern Länge. Die Struktur verbindet mehrere Abschnitte verschiedener Bauweise und reicht von dichtem Maschendraht bis zu höheren Elementen mit Betonverankerungen.
Der Aufbau begann 2015 als Reaktion auf den verstärkten Personenfluss durch die Balkanroute in die Europäische Union. Weitere Ausbauarbeiten folgten in den Jahren danach und erweiterten die Anlage mit zusätzlichen Abschnitten an anderen Grenzteilen.
Der Name stammt aus ungarischen Regierungsdokumenten und kennzeichnet die physische Grenzlinie zwischen Ungarn und Serbien. Entlang des Zauns sieht man Warnschilder in mehreren Sprachen und Überwachungskameras auf hohen Masten.
Die Anlage verläuft in offener Landschaft, wo man sie von öffentlichen Straßen aus sehen kann, die parallel zur Grenzlinie führen. Offizielle Grenzübergangsstellen befinden sich in größeren Abständen und bieten die einzigen legalen Durchquerungsmöglichkeiten.
Die Bauweise kombiniert Technologien aus militärischen Grenzsystemen mit handelsüblichem Zaunmaterial und schafft dadurch eine Mischung verschiedener Sicherheitsstandards. An einigen Stellen führt die Struktur durch landwirtschaftliche Flächen und trennt Felder und Weidegebiete ab.
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