Vasalóház, Jugendstilgebäude in Szeged, Ungarn.
Das Vasalóház ist ein 1912–1913 nach Plänen von Lipót Baumhorn errichtetes Secessionsgebäude, dessen Name von seiner ungewöhnlichen Form stammt, die an ein Bügeleisen erinnert. Der Haupteingang liegt an der Takaréktár utca, ein weiterer an der Horváth Mihály utca. Im Erdgeschoss befinden sich zehn Geschäfte mit Lagerräumen und eine Hausmeisterwohnung, im Mezzanin 17 Büros und im Obergeschoss Drei- und Fünfzimmerwohnungen.
Der Architekt Lipót Baumhorn entwarf dieses Gebäude 1913 in einer Zeit, als Ungarn seine eigene architektonische Identität entwickelte. Die Secession sollte sich von österreichischen Traditionen unterscheiden und ungarische Eigenheiten stärker zur Geltung bringen.
Der Name Vasalóház bedeutet „Bügeleisenhaus“ und bezieht sich auf die Form des Gebäudes, nicht auf eine Wäscherei. Diese bügeleisenartige Silhouette brachte ihm den Spitznamen ein. Der Haupteingang liegt an der Takaréktár utca, ein zweiter Eingang an der Horváth Mihály utca.
Das Vasalóház hat zwei Eingänge: den Haupteingang an der Takaréktár utca und einen weiteren an der Horváth Mihály utca. Im Erdgeschoss liegen zehn Geschäfte mit Lagerräumen und die Hausmeisterwohnung, im Mezzanin 17 Büros, im Obergeschoss Drei- bis Fünfzimmerwohnungen. Vom Gehsteig aus zeichnet sich die Bügeleisenform am Himmel ab.
Im Gegensatz zu den zeitgleichen Wiener Jugendstil-Gebäuden integrierte Baumhorn gezielt ungarische dekorative Muster und lokale Designelemente. Diese bewusste Abkehr von der österreichischen Ästhetik macht das Haus zu einem frühen Beispiel für kulturelle Eigenständigkeit in der ungarischen Architektur.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.902 Mitwirkenden weltweit.