Szeged, Universitätsstadt in der Südlichen Großen Tiefebene, Ungarn.
Szeged ist eine universitäre Großstadt im südlichen Tiefland Ungarns, nahe der Mündung von Maros in die Theiß gelegen. Die Straßen folgen einem regelmäßigen Raster mit weiten Plätzen und Ringstraßen, die sich um das alte Zentrum ziehen.
Die Flut von 1879 zerstörte fast alle Gebäude der Stadt und löste einen vollständigen Neubau mit Hilfe europäischer Partnerstädte aus. Dieser Wiederaufbau brachte das heutige großzügige Straßennetz und die einheitliche Architektur hervor.
Das nach Karl Kőrösi benannte Rathaus steht am Széchenyi-Platz und zeigt Szegeds traditionelle Architektur mit vergoldeten Verzierungen. Besucher bemerken die breiten Alleen und Jugendstilbauten, die nach dem Wiederaufbau das Stadtbild prägen und den Alltag der Einwohner rahmen.
Die Hauptstraßen führen strahlenförmig vom Zentrum weg und sind zu Fuß gut begehbar, während Radwege entlang der Uferpromenaden verlaufen. Wer mit dem Zug ankommt, erreicht das Zentrum in wenigen Gehminuten vom Bahnhof aus.
Paprika aus der Umgebung von Szeged trägt ein geschütztes Herkunftssiegel und gilt als besonders mild und aromatisch. Besucher entdecken Paprikamühlen und Gewürzläden in der Innenstadt, die diese lokale Tradition lebendig halten.
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