Szent Rozália kápolna, Katholische Kapelle in Szeged, Ungarn.
Die Szent Rozália kápolna ist eine griechisch-katholische Kapelle in Szeged, die 1924 in Einzelteilen zum Lechner tér gebracht und mit leicht vergrößertem Dachstuhl sowie einem neuen Querschiff wieder aufgebaut wurde. Die Fassade trägt einen Mittelturm über dem Haupteingang, innen zeigt ein Deckenfresko Christus; der Altar stammt aus der Kapelle nach der Überschwemmung von 1879.
Die erste Votivkapelle wurde am 1. August 1739 im Stadtviertel Palánk vor der Dömötör-Kirche geweiht, nachdem die Stadtväter ein Gelübde abgelegt hatten, als die von Temesvárer Händlern eingeschleppte Pest nachließ. Beim Hochwasser von 1879 beschädigt, aber nicht eingestürzt, wurde sie abgerissen und zwischen 1881 und 1883 in der Nähe neu errichtet. 1924 zerlegte man sie in nummerierte Teile und versetzte sie an den Lechner tér, wo Bischof Gyula Glattfelder sie am 17. November 1929 weihte.
Die Kapelle ist der heiligen Rosalia gewidmet, deren Fest am 2. Juli mit Vertretern aller Stadtteile und Tápés gefeiert wurde. Seit 1921 dient sie der griechisch-katholischen Gemeinde von Szeged, die aus Ostungarn kam. Der Bischof von Csanád legte hier seine Festgewänder an, bevor er die Stadt besuchte.
Die Kapelle ist das ganze Jahr über zugänglich und bietet regelmäßig religiöse Dienste an, besonders am 2. Juli, wenn das Fest der heiligen Rozália gefeiert wird. Besucher sollten die örtlichen Gottesdienstzeiten überprüfen, um ihre Besuche optimal zu planen.
Die Pilaster, die horizontalen Fugen und die Steinvasen der Fassade gingen bei den Renovierungen der letzten Jahrzehnte verloren. Die bis 1969 genutzten Bänke wurden durch Sitzbankreihen ersetzt, und 2005 wurde das Turmdach erneuert. Der Altar stammt aus der Kapelle nach der Flut.
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