Freiheitsbrücke, Auslegerbrücke in Budapest, Ungarn
Die Liberty Bridge ist eine grün gestrichene Stahlbrücke in Budapest, Ungarn, die den Donaustrom mit einer Gesamtlänge von 333 Metern und einer Breite von 20 Metern überspannt. Die Konstruktion verbindet Buda auf dem westlichen Ufer mit Pest auf dem östlichen Ufer und trägt sowohl Straßenbahnlinien als auch Fahrzeugspuren über das Wasser.
Die Brücke wurde 1896 zur Jahrtausendfeier Ungarns eingeweiht und erhielt ihren ursprünglichen Namen zu Ehren von Kaiser Franz Joseph. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde sie wiederaufgebaut und 1946 in Liberty Bridge umbenannt.
Die Brückenpfeiler tragen Turul-Skulpturen, mythologische Vögel aus der ungarischen Folklore, die bis heute als nationale Symbole gelten. Die ursprüngliche silberne Niete, die Kaiser Franz Joseph einschlug, ist am Pester Brückenkopf noch sichtbar und erinnert an die festliche Einweihung.
Die Straßenbahnlinien 47, 48 und 49 überqueren die Brücke täglich und verbinden den Fővám-Platz mit der Großen Markthalle auf der Pester Seite mit dem Szent Gellért-Platz in der Nähe des Gellért-Thermalbads auf der Budaer Seite. Fußgänger können auf den Gehwegen an beiden Seiten der Fahrbahn die Donau überqueren und haben dabei freien Blick auf den Fluss.
Die Brücke bleibt strukturell stabil, auch ohne den mittleren 49-Meter-Abschnitt, was die ingenieurtechnische Meisterschaft des Ausleger-Designs von Architekt János Feketeházy demonstriert. Diese Konstruktionsweise erlaubte es, die Brücke nach dem Krieg schnell wiederaufzubauen, indem beschädigte Teile einzeln ersetzt wurden.
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