Faminefelsen, Riffformation im XI. Bezirk von Budapest, Ungarn.
Der Felsen von Hunger ist eine Felsenformation, die aus dem Flussbett der Donau in Budapest aufragt und normalerweise unter Wasser liegt. Die Struktur besteht aus hartem Stein und wird nur bei sehr niedrigen Wasserständen sichtbar, was sie zu einem besonderen geologischen Merkmal des Flusses macht.
Der Name verweist auf historische Dürreperioden in Budapest, in denen extreme Wassermangel die Menschen in Not brachte. Die Felsenformation diente damals als Zeichen dieser katastrophalen Trockenzeiten.
Der ungarische Name Ínség-szikla spiegelt die Verbindung zwischen dieser natürlichen Formation und den historischen Wassermangelperioden in Budapest wider.
Man kann diese Formation vom Donauufer aus in Bezirk XI beobachten, am besten bei niedrigem Wasserstand. Die beste Sicht hat man von den Wanderwegen entlang des Flusses.
Der Felsen verschwindet und taucht je nach Wasserstand wieder auf, wodurch er zu einem natürlichen Wasser-Messer für die Stadt geworden ist. Während trockener Sommer kann man sein Aussehen deutlich sehen, doch in regnerischen Zeiten verschluckt ihn das Wasser völlig.
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