Große Markthalle, Art Nouveau Markthalle in Ferencváros, Ungarn
Die Große Markthalle ist eine Markthalle in Art-Nouveau-Architektur im Stadtteil Ferencváros in Budapest. Das dreistöckige Backsteingebäude hat ein auffälliges Dach aus roten Zsolnay-Keramikziegeln und wird von neugotischen Torbögen aus Stein umgeben.
Samu Pecz entwarf das Gebäude im Jahr 1897 und plante einen direkten Eisenbahnanschluss für den Warentransport ein. Der Komplex wurde bald zu einem zentralen Handelsplatz für die wachsende Stadt.
Die Verkäufer sprechen oft mehrere Sprachen und kennen sich gut mit ihren Produkten aus, von gepressten Paprikaketten bis zu handgemachten Lebkuchen. Besucher finden hier auch Delikatessen wie Gänseleberpastete und lokale Obstschnäpse, die an kleinen Verkaufsständen verkostet werden können.
Der Markt öffnet von Montag bis Samstag ab 6 Uhr morgens, wobei das Erdgeschoss Lebensmittel und Produkte anbietet. Im oberen Stockwerk befinden sich Restaurants und Souvenirläden, die einen Überblick über das Geschehen bieten.
Ein Kanalsystem verband das Gebäude einst direkt mit der Donau und ermöglichte Bootslieferungen frischer Waren bis in die Lagerräume. Diese Wasserwege sind heute nicht mehr in Betrieb, aber ihre Spuren sind noch im Keller sichtbar.
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