Tabán, Historisches Viertel im I. Bezirk von Budapest, Ungarn
Tabán liegt auf der Budaer Seite der Donau und erstreckt sich vom György-Dózsa-Platz bis zur Elisabeth-Brücke, mit dem Naphegy-Berg im Osten. Das Viertel beherbergt mehrere historische Badeanlagen wie die Rudas-Bäder und das Semmelweis-Museum, die über die Straßen verteilt sind.
Das Gebiet war bereits in der Jungsteinzeit bewohnt und sah später keltische Siedlungen und römische Besetzung ab dem 1. Jahrhundert v. Chr. Danach entwickelte es sich zu einem Dorf unter der Burg Buda.
Im 18. Jahrhundert war das Viertel ein Treffpunkt für Serben, Griechen, Deutsche, Kroaten und Slowaken, die hier zusammen lebten und das Gebiet zu einem multikulturellen Zentrum machten. Man kann noch heute die Spuren dieser vielfältigen Bevölkerung in den Straßennamen und in einigen erhaltenen Gebäuden erkennen.
Das Viertel lässt sich gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen und bietet einfachen Zugang zu mehreren Attraktionen auf Fußwegen. Die meisten Besuchsziele liegen nah beieinander, sodass Erkundungen zu Fuß effizient möglich sind.
In den 1930er Jahren wurden die meisten ursprünglichen mediterranen Gebäude abgerissen, aber kleine Reste der alten Straßen in Orom und Czakó sind noch sichtbar. Diese Fragmente zeigen, wie das Viertel vor der Modernisierung aussah.
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