Eiche von Zsennye, Eiche in Zsennye, Ungarn
Die Eiche von Zsennye war ein uralter Stieleichenhain, der etwa eineinhalb Kilometer östlich des Dorfzentrums in einem versumpften Gebiet stand. Der Baum blieb dort bis zum Jahr 2006, bevor er verschwand.
Der Baum war eine der ältesten Eichen Ungarns und wurde bereits zur Zeit des Königs Stefan verehrt. Er stand unter staatlichem Schutz als Naturdenkmal von 1958 an, bis er zerstört wurde.
Die Eiche war ein Treffpunkt für Dorfbewohner, die dort Feste und Feiern abhielten. Diese Tradition zeigt, wie wichtig der Baum für das Zusammenleben der Menschen in Zsennye war.
Der Standort liegt in einer feuchten Gegend, die besonders bei nassem Wetter schwer zu erreichen sein kann. Besucher sollten wissen, dass einige Nachkommlinge aus den Eicheln des ursprünglichen Baums gezogen wurden und an anderer Stelle gepflanzt werden können.
Das Bild des Baums wurde auf einer Pro Natura Gedenkmünze verewigt, was seine Bedeutung für die westliche Naturlandschaft bewahrt. Diese Münze ist ein seltenes Zeugnis für die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Wald.
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