Kloster Bélapátfalva, Gotisches Kloster und Abtei in Bélapátfalva, Ungarn
Die Zisterzienserabtei Bélapátfalva ist eine Kirchenruine mit Klosteranlage in diesem ungarischen Ort, die ein dreischiffiges Heiligtum mit Spitzbögen und Rippengewölben aufweist. Das Gebäude zeigt eine Kreuzform mit einer großen Rosette an der Westseite und verwendet in seinen architektonischen Details farbige Steine im Wechsel.
Das Kloster wurde 1232 gegründet und wurde dann durch die Mongolenüberfall von 1241 unterbrochen, doch der Bau wurde mit anderen Baumeistern fortgesetzt. Diese Phase der Wiederaufnahme führte zu architektonischen Veränderungen, die das Gebäude bis heute prägen.
Das Kloster war ein Zentrum für landwirtschaftliche Entwicklung, wo Mönche Obstgärten und Weinberge pflegten und fortgeschrittene Anbaumethoden im mittelalterlichen Ungarn einführten. Die Mönche prägten die Landschaft und die Lebensweise der umliegenden Gemeinden durch ihre praktischen Kenntnisse.
Der Ort liegt etwa zwei Kilometer vom Bahnhof und knapp anderthalb Kilometer von der Bushaltestelle entfernt, mit einem Parkplatz für etwa 15 Autos in der Nähe. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und die Wetterbedingungen prüfen, da die Ruinen im Freien liegen und Wind oder Regen das Erlebnis beeinflussen können.
Das Heiligtum ist das einzige erhaltene romanische Zisterzienserkloster dieser Art in Ungarn und zeigt in seinen Steinen eine besondere handwerkliche Technik aus dem Mittelalter. Die Abwechslung zwischen verschiedenen Farbtönen entstand durch eine bewusste Auswahl von Baumaterialien, die dieser Zeit typisch war.
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