Bükk-Nationalpark, Nationalpark in Borsod-Abaúj-Zemplén, Ungarn.
Der Bükk-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den Bergen des Komitats Borsod-Abaúj-Zemplén in Nordungarn, das sich über bewaldete Hänge, Felsplateaus und enge Täler erstreckt. Das Gelände ist durchzogen von markierten Wanderwegen, die zu Aussichtspunkten, Karstquellen und über 1000 erfassten Höhlen führen.
Menschen suchten in diesen Bergen seit der Steinzeit Zuflucht in den Höhlen, deren Wände manchmal noch Spuren alter Behausungen und Feuerstellen zeigen. Das Schutzgebiet wurde 1977 offiziell gegründet, um die Landschaft und ihre Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.
Der Name Bükk bedeutet Buche auf Ungarisch und bezieht sich auf die dichten Buchenwälder, die große Teile des Schutzgebietes bedecken und im Herbst goldbraun leuchten. Wanderer begegnen unterwegs oft traditionellen Holzhütten, die früher von Köhlern und Jägern genutzt wurden und heute als Rastplätze dienen.
Die meisten Wanderwege sind von Frühling bis Herbst gut begehbar, während einige Höhlenbereiche nur mit Führer betreten werden dürfen. Informationszentren bieten Karten und Ratschläge zu Routenwahl und aktuellen Bedingungen.
Der Park gehört zu den wenigen Orten in Europa mit offizieller Anerkennung als Dark Sky Park, was bedeutet, dass die Milchstraße an klaren Nächten mit bloßem Auge gut sichtbar ist. Einige Höhlen beherbergen seltene Fledermausarten, die im Winter in großen Gruppen an den Decken hängen.
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