Talsperre Kopaszi, Staudamm im Bezirk XI von Budapest, Ungarn
Der Kopaszyi-Damm erstreckt sich etwa 900 Meter in die Donau und trennt die Bucht von Lágymányos vom Hauptwasserlauf. Die Konstruktion verbindet mehrere Bereiche mit befestigten Wegen, grünen Zonen und Rastplätzen.
Der Damm wurde nach der verheerenden Flut von 1838 geplant und zwischen 1870 und 1876 erbaut, um die Donau in Budapest zu regulieren. Diese Konstruktion war Teil einer umfassenden Strategie zur Kontrolle des Wasserflusses und zum Schutz der Stadt.
Das Gebiet um den Damm ist ein Treffpunkt für Menschen aus der Stadt, die hier spazieren, joggen oder einfach Zeit am Wasser verbringen. Die verschiedenen Bereiche bieten ruhige Ecken und offene Flächen, wo sich Locals und Besucher begegnen.
Der Damm ist leicht zugänglich von der Pest-Seite mit der Straßenbahn M7 bis zur Station Közvágóhíd und einem kurzen Spaziergang über eine Brücke. Das Gelände ist eben und gut zum Gehen geeignet, ideal für verschiedene Fähigkeitsstufen.
Der Name stammt von einer vegetationslosen Sandbank aus dem 19. Jahrhundert, die während der Landgewinnungsprozesse bestand. Diese ursprüngliche Bodenformation inspirierte die Benennung des gesamten Dammbauwerks.
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