Mánfai Cave, Geschützte Höhle in Mánfa, Ungarn
Die Mánfai-Höhle ist eine Karsthöhle in den Mecsek-Bergen mit drei Eingängen und einer Länge von etwa 360 Metern. Ihr Inneres wird von Kalksteinformationen geprägt und unterirdische Bachläufe durchfließen die verschiedenen Kammern.
Die Höhle wurde erstmals 1844 von Miksa Hölbling dokumentiert und diente später als Wasserspeicher für die nahe gelegene Stadt Komló. Seit 1922 wird das unterirdische System regelmäßig von Forschern untersucht und erforscht.
Forscher untersuchen die Höhle seit 1922, dokumentieren ihre geologische Struktur und entdecken zahlreiche endemische Arten in ihren Kammern.
Der Zugang zur Höhle ist eingeschränkt und erfordert in der Regel spezielle Genehmigungen. Der Winter ist eine besonders geschützte Zeit, da die unterirdische Fledermauspopulation dann von Störungen verschont bleiben sollte.
Das Höhlensystem beherbergt etwa 159 verschiedene Tierarten, darunter 19 Fledermausarten, von denen fünf nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Diese endemischen Arten sind ein seltenes Phänomen, das diesen unterirdischen Raum für Biologen besonders wertvoll macht.
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