Connacht, Westliche Provinz in Irland.
Connacht ist eine Provinz im Westen Irlands, die sich entlang der Atlantikküste erstreckt und die Grafschaften Galway, Leitrim, Mayo, Roscommon und Sligo umfasst. Das Gebiet zeichnet sich durch eine zerklüftete Küstenlinie, weite Moorlandschaften und zahlreiche Seen aus, die der Region ein abwechslungsreiches Landschaftsbild verleihen.
Die Provinz war jahrhundertelang Sitz des Königreichs Connacht, das unter der Herrschaft der Uí Briúin Aí-Dynastie vom 9. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts bestand. Nach internen Machtkämpfen kamen normannische Siedler in die Region, was den politischen Einfluss der gälischen Herrscherfamilien allmählich verringerte.
Die Provinz pflegt enge Verbindungen zu irischen Sprachtraditionen, wobei 39,8 Prozent der Einwohner Irisch sprechen, besonders in den Gaeltacht-Regionen.
Galway City dient als Hauptstadt der Provinz und bietet regelmäßige Bus- und Zugverbindungen zu anderen Landesteilen sowie zum Flughafen Shannon. Viele der kleineren Orte in der Provinz sind mit dem eigenen Wagen am einfachsten zu erreichen, da das öffentliche Verkehrsnetz außerhalb der größeren Städte eingeschränkt ist.
In der Grafschaft Mayo liegen die Céide Fields, eine mehrere tausend Jahre alte Feldstruktur aus der Jungsteinzeit, die unter einer dicken Torfschicht konserviert wurde. Vor der Küste liegt Achill Island, die größte Insel Irlands, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist.
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