Ölberg, Biblischer Berg in Ost-Jerusalem, Israel
Der Ölberg ist ein langgestreckter Kalksteinrücken östlich der Jerusalemer Altstadt, der sich über mehrere Kilometer erstreckt und eine Reihe von Gipfeln umfasst. Die Hänge sind mit Kirchen, Kapellen, Klöstern und ausgedehnten Grabfeldern bebaut, die durch schmale Straßen und Fußwege miteinander verbunden sind.
Die Hänge dienten bereits zur Zeit des Königreichs Juda als Bestattungsort für einflussreiche Familien, wobei im Süden Felsgräber aus dieser Epoche erhalten sind. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden christliche Heiligtümer und jüdische Begräbnisstätten, die heute das Erscheinungsbild prägen.
Der Name Ölberg stammt von den Olivenhainen, die früher diese Hänge bedeckten und bis heute an einigen Stellen wachsen. Besucher sehen hier drei große religiöse Traditionen nebeneinander, mit Friedhöfen, Kirchen und Wegen, die Pilger seit Jahrhunderten begehen.
Besucher erreichen die verschiedenen Orte entlang des Berges zu Fuß oder mit dem Taxi, wobei der Aufstieg von der Altstadt aus anstrengend sein kann. An heißen Tagen empfiehlt sich ein Besuch am Morgen, wenn die Sonne noch nicht zu stark ist und die Wege weniger belebt sind.
Vom höchsten Punkt aus sehen Besucher die goldene Kuppel des Felsendoms direkt gegenüber, wobei die gesamte Altstadt wie auf einer Bühne ausgebreitet wirkt. Die Perspektive zeigt das dichte Nebeneinander von Wohnvierteln, religiösen Stätten und antiken Mauern in einem einzigen Blick.
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