Kidron monuments, Monumentale Kenotaphe im Kidrontal, Jerusalem, Israel.
Die Kidron-Denkmaler sind drei antike Grabanlagen an der Osthang des Kidron-Tales mit unterschiedlichen architektonischen Merkmalen wie ionischen Saulen und agyptischen Gesimsen. Sie stehen nebeneinander und zeigen verschiedene Baustile, die Einfluss aus mehreren kulturellen Traditionen widerspiegeln.
Die Denkmaler stammen aus der Ersten Tempelperiode zwischen dem 9. und 7. Jahrhundert vor Christus und umfassen die Graber von Absalom, Benei Hezir und Zacharias. Diese Graber zeigen, wie Architekturstile aus der hebraischen und hellenistischen Welt in diesem Tal miteinander verschmolzen.
Das Kidron-Tal diente Jahrhunderte lang als Begräbnisort und beherbergt in Felsen gehauene Gräber, die zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert von byzantinischen Mönchen umgestaltet wurden. Die Art, wie diese Strukturen in die Landschaft integriert sind, zeigt, wie wichtig dieser Ort für mehrere Generationen als heiliger Begräbnisplatz war.
Die Denkmaler sind von einem befestigten Pfad im Kidron-Tal aus sichtbar, der den Tempelberg mit dem Olberg verbindet. Der Weg ist leicht zuganglich, aber das Gelande ist hugelig und die Sonne kann stark sein, daher sollten angemessene Schuhe und Wasser mitgebracht werden.
Das Absalom-Denkmal ragt etwa 22 Meter in die Hohe und verbindet griechische und agyptische Architekturstile mit einem charakteristischen kegelformigen Dach, das von einer Lotusbluete gekront wird. Diese ungewohnliche Mischung aus fernen Baustilen macht es zu einem bemerkenswerten Beispiel des kulturellen Austauschs in der antiken Welt.
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