Minarette vom Tempelberg, Islamische Türme am Tempelberg, Jerusalem.
Die Minarette des Tempelbergs sind vier steinerne Türme, die sich an verschiedenen Ecken der Al-Aqsa-Moschee erheben, mit drei auf der Westseite und einem im Norden. Jeder Turm hat eine charakteristische Form und unterschiedliche architektonische Details, die ihre jeweilige Bauzeit widerspiegeln.
Die Minarette entstanden über mehrere Jahrhunderte, wobei die älteste Struktur aus dem späten 13. Jahrhundert stammt und unter verschiedenen Herrschern erweitert wurde. Sie zeigen die Entwicklung der islamischen Architektur und die wechselvolle Geschichte des Ortes durch die Jahrhunderte.
Die Minarette dienen als Orte für den Gebetsruf, der fünfmal täglich erklingt und das religiöse Leben der Gläubigen strukturiert. Sie sind sichtbare Zeichen der islamischen Präsenz an diesem heiligen Ort und prägen das Stadtbild seit Jahrhunderten.
Man kann die Minarette von mehreren Punkten in der Altstadt aus sehen und fotografieren, besonders gut vom westlichen und nördlichen Rand des Bergs. Der Zugang zum Inneren ist je nach den aktuellen Bedingungen unterschiedlich, daher ist es sinnvoll, sich vorher über die Öffnungszeiten zu informieren.
Eine der Türme enthält eine interne Wendeltreppe mit etwa 80 Stufen, durch die man zur Gebetsrufer-Plattform hinaufsteigt. Diese versteckte Treppe ermöglicht es dem Muezzin, vom Grund des Minaretts zur Spitze zu gelangen, von wo aus die Stimme über die ganze Stadt hallt.
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