Kleine Westmauer, Alte Gebetsstätte in Altstadt, Jerusalem, Israel.
Die Kleine Westmauer ist eine Steinstruktur in einer schmalen Gasse im Muslimischen Viertel und gehört zum größeren Komplex der Westmauer. Die Mauer erstreckt sich über mehrere Meter Höhe und besteht aus großen, sorgfältig geschichteten Quadern aus verschiedenen Perioden.
Die Mauer stammt aus der Zeit des Zweiten Tempels, als dieser zwischen dem 6. Jahrhundert vor Christus und 70 nach Christus stand. Sie ist Teil der größeren Westmauer und repräsentiert eine wichtige Phase in der Entwicklung des Tempelbezirks.
Der Ort wird von Betenden genutzt, die schriftliche Gebete zwischen die Steinen legen, was einer alten Tradition entspricht. Hier können Männer und Frauen zusammen beten, was diesen Ort von anderen religiösen Stätten in der Altstadt unterscheidet.
Der Ort ist tagsüber zugänglich und kann zu Fuß durch die engen Gassen des Altstadtlabyrinths erreicht werden. In der Nähe finden Besucher kleine Läden, die Gebetsgegenstände anbieten, was den Besuch praktisch gestaltet.
Diese Stätte hat eine besondere geografische Bedeutung, da sie näher an der vermuteten Position des Allerheiligsten liegt als der Hauptabschnitt der Westmauer. Diese unmittelbare Nähe zu diesem heiligen inneren Heiligtum macht sie für manche Besucher zu einem noch bedeutsameren Gebetsort.
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