Gate of the Inspector, Historisches Tor in Altstadt, Jerusalem, Israel
Das Tor des Inspektors ist ein etwa 4,5 Meter hohes Eingangstor in der westlichen Mauer des al-Aqsa-Komplexes mit charakteristischen spitzen Steinen und hölzernen Stützen. Es verbindet den Tempelberg mit der Westmauer durch die Aladdin-Straße zwischen zwei benachbarten Madrasas.
Das Tor wurde ursprünglich an der Stelle des Tors von al-Walid erbaut und wurde 1203 während der Ayyubiden-Zeit neu errichtet. Später erhielt es unter Sultan al-Nasir Muhammad weitere Erweiterungen und Umbauten.
Das Tor trägt mehrere Namen wie Bab al-Majlis und Bab al-Nazir, die seine Verbindung zum Obersten Muslimischen Rat und zum Aufseher der edlen Heiligtümer widerspiegeln. Diese Namen zeigen, wie das Tor über Jahrhunderte hinweg verschiedene administrative und religiöse Funktionen hatte.
Das Tor ist am leichtesten zu erreichen, wenn man von der Altstadt aus kommt und die markanten Institutionen neben dem Eingang sucht. Besucher sollten beachten, dass der Zugang von den aktuellen Bedingungen und Öffnungszeiten des Heiligtumsbereichs abhängt.
Zwei öffentliche Brunnen, bekannt als Sebils, flankieren die benachbarten Bildungseinrichtungen und sind nach Ibrahim al-Rumi und Mustafa Agha benannt. Diese Brunnen dienten seit Jahrhunderten als wichtige Wasserstationen für Pilger und Besucher der Altstadt.
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