Kuppel der Himmelfahrt, Islamisches Heiligtum auf dem Tempelberg, Jerusalem, Israel und Palästina
Die Kuppel der Himmelfahrt ist eine achteckige Struktur mit 30 Marmorsäulen, die sich nördlich der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg erhebt. Die weiße Steinkuppel wird von diesen Säulen getragen und bildet einen markanten Teil des Heiligtums.
Die aktuelle Struktur wurde in der Kreuzzugszeit um 1140 errichtet und später um 1200 mit Materialien aus früheren fränkischen Gebäuden umgebaut. Diese Überreste zeigen, wie verschiedene Bauphasen das Aussehen des Ortes geprägt haben.
Der Ort ist mit der Nachtreise des Propheten Muhammad verbunden, die im islamischen Glauben als Aufstieg in den Himmel verstanden wird. Besucher können die religiöse Bedeutung dieses Ortes für Muslime auf der ganzen Welt spüren.
Der Zugang erfolgt durch geführte Touren auf dem Tempelberg, die nach einem geplanten Zeitplan stattfinden. Besucher sollten die örtlichen Kleidervorschriften beachten und sich auf längere Wartezeiten vorbereiten.
Der Bau enthält einen Mihrab mit einer krone-ähnlichen Miniaturkuppel, die eine Mischung aus islamischen und kreuzzugszeitlichen Elementen zeigt. Diese Mischung der Baustile ist sichtbar in den Details und zeugt von der komplexen Geschichte des Ortes.
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