Al-Khatuniyya Madrasa, former school in Jerusalem
Die al-Khatuniyya Madrasa ist ein zweistöckiges Steingebäude aus der Mamluken-Zeit in Ostjerusalem, das um einen zentralen Innenhof mit einem Brunnen organisiert ist. Das Bauwerk hat kleine Fenster, eine schlichte schwarze Tür und einfache Räume, die ursprünglich zum Unterrichten und Wohnen dienten, wobei die oberen Geschosse später hinzugefügt wurden.
Die Madrasa wurde in der 13. oder 14. Jahrhundert von Oghul Khatun gegründet und später von ihrer Tochter Isfahan Khatun unterstützt. Mehrere bedeutende Persönlichkeiten, darunter der palästinensische Anführer Musa al-Husseini und der Diplomat Faisal al-Husseini, wurden dort begraben.
Die Madrasa wurde von einer wohlhabenden Frau namens Oghul Khatun gegründet, was ihre Rolle als Mäzenin der Bildung zeigt. Der Ort ist heute vor allem als Grabstätte bekannt, wo mehrere bedeutende Persönlichkeiten der Jerusalemer Geschichte begraben liegen.
Das Gelände liegt in einer schmalen Gasse in der Nähe des Bab al-Hadid in der Nähe der al-Aqsa-Moschee und ist etwas versteckt zwischen anderen religiösen Strukturen. Der Zutritt kann eingeschränkt sein, da es sich um einen privaten Wohnort handelt, daher sollten Besucher im Voraus prüfen oder von außen besichtigen.
Im Innern liegen mehrere bemerkenswerte Persönlichkeiten begraben, darunter ein indischer Prinz, der die palästinensische Sache unterstützte, und der Gründer der Arab Bank. Diese unerwartete Mischung von Gräbern zeigt die breite historische und internationale Bedeutung des Ortes.
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