Grab der Bnei Hesir, Felsgrab im Jüdischen Friedhof am Ölberg, Jerusalem.
Das Grab der Familie Benei Hezir ist eine in Kalkstein gehauene Grabanlage auf dem Ölberg mit einer klassischen Fassade, die zwei Säulen zwischen Pilastern und ein Gesims mit hebräischen Inschriften zeigt. Das Innere besteht aus mehreren Räumen, die systematisch in das Gestein eingemeißelt wurden und Platz für mehrere Bestattungen boten.
Die Anlage stammt aus der Hasmonäer-Zeit und diente der Familie der Kohanim, die durch antike hebräische Inschriften identifiziert werden konnte, als Grabstätte. Die Konstruktion zeigt die typischen Merkmale von Familiengräbern, die während dieser Periode in Jerusalem üblich waren.
Das Grab zeigt, wie wohlhabende jüdische Familien während der Zweiten Tempel-Zeit ihre Verstorbenen in aufwendig gestalteten Höhlen beisetzten. Die Inschriften und die sorgfältig gemeißelte Fassade deuten auf den hohen Status der Familie hin, die hier begraben war.
Das Grab ist über eine ursprüngliche, in den Stein gemeißelte Treppe von Norden zugänglich, die direkt zum Eingang der Grabanlage hinabführt. Die engen Räume erfordern vorsichtige Bewegungen, und es ist ratsam, gutes Schuhwerk zu tragen, da der Boden uneben und teilweise rutschig sein kann.
Ein Tunnelsystem verbindet dieses Grab mit dem benachbarten Grab des Zacharias und schuf einen zusätzlichen Eingang, der erst später nach der ursprünglichen Konstruktion gegraben wurde. Diese unterirdische Verbindung ermöglichte es zwei Grabkomplexen, als ein zusammenhängendes System zu funktionieren.
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